Cover Ich in meiner Welt von Morgen (c) Geest Verlag

Die Gewinner des 3. europaweiten Vechtaer Jugendliteraturpreis der Stadt Vechta und des Geest-Verlages und das dazugehörige Buch des Wettbewerbs

Der europaweit ausgeschriebene 3. Vechtaer Jugendliteraturpreis  (Preisträger aus allen Teilen der Bundesrepublik)

Erstmals wurde der Vechtaer Jugendliteraturpreis im Jahr 2020 als gemeinsamer Wettbewerb der Stadt Vechta und des Geest-Verlags für Autor*innen von 14 bis 21 Jahren nicht nur regional, sondern im gesamten deutschsprachigen Raum ausgetragen. Mit deutlich über 400 Einsendungen wurden die Erwartungen an den Wettbewerb mehr als übertroffen.

Junge Autor*innen aus allen Teilen der Bundesrepublik, aus Österreich, der Schweiz und sogar Italien schickten Beiträge in verschiedensten litera­rischen Formen. Die Herausgeberjury (Louisa Bergmann, Olaf Bröcker,
Alfred Büngen, Luisa Maureen Chilinski, Kim Karotki und Oliver Kausch) hatte die Mög­lichkeit, jeden der Beiträge mit bis zu 10 Punkten zu bewerten. Aus der Summe der Bewertungen ergab sich dann das Gesamturteil und die Platzierung jedes Teilnehmers. Mehr als 100 Teilnehmer‘innen gelang so der Sprung in die Anthologie.

Die jungen Autor*innen gehen die Thematik der Positio­nierung des Ichs in einer zukünftigen Gesellschaft inhaltlich sehr unterschiedlich an, individueller Aufbruch oder gesellschaftliche Wandlung, durchgehend gibt es eine kritisch-skeptische Haltung gegen-über der Zukunft, auch wenn das Selbstbewusstsein einiger Teilnehmer*innen den Willen zu einem Leben im kritischen Miteinander einer Gesellschaft unter Beweis stellt. Bemerkenswert ist neben der inhaltlichen auch die  literarische und sprachliche Gestaltungs­vielfältig­keit. Das hohe Niveau der Texte zeigt an, dass es unzählige literarische Talente gibt, die erfreulicherweise individuelle Wege des Schreibens einschlagen.

Wir freuen uns sehr, eine Anzahl dieser Talente mit  dieser Textsammlung der Öffentlichkeit vorstellen zu dürfen, zumal die Corona-Krise viele geplante Veranstaltungen um dieses Buch leider verhindert haben. Die nun eigentlich für den November geplante  Premiere im Metropol musste leider ausfallen bzw. wirde ins Internet (www.Geest-Verlag.de) verschoben. Hier sind ab 11. November die Presiträger*innen (darunter drei Vechtaer Autorinnen) mit Hör- und Videodateien zu erleben.

Die Preisträgerinnen:

Die Sieger*innen des 3. Vechtaer Jugendliteraturpreis mit Hör- oder Videodateien, Biografien etc.

Fotos und weitere Hördateien von Teilnhmerinnen finden Si auf  der elf erstplazierten Autor*innen finden Sie auf der Seite http://geest-verlag.de/news/die-siegerinnen-des-3-vechtaer-jugendliteraturpreis-mit-h%C3%B6r-oder-videodateien-biografien-etc

1. Platz  (Geldpreis von 300 Euro)
Helena Baur (Rösrath) – ICH-MASCHINE

Helena Baur, 2002 in Köln geboren, engagierte sich während der Schulzeit in Literatur- und Theater-AGs, war in der Spielzeit 2019/20 für eine Produktion am Theater Bonn engagiert und studiert aktuell Linguistik und Phonetik sowie Medienkulturwissenschaft an der Universität zu Köln. Neben Kurzprosa und Songtexten schreibt Baur vor allem kurze Theaterstücke und Monologe.

Hier geht es zur Hördatei

http://geest-verlag.de/audio/helena-baur-ich-maschine-1siegerin-des-3-ve…

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2. Platz (Geldpreis 100 Euro)
Emma Lüers (Vechta) – In einer Minute in der Zukunft nach dir

Emma Lüers ist 18 Jahre alt und kommt aus dem Landkreis Vechta, genauer aus Calveslage/Langförden.
Aktuell geht sie auf das Gymnasium Antonianum in Vechta und macht 2021 ihr Abitur. Über die Schule ist sie auch zum regelmäßigen Schreiben gekommen, dort wird eine Schreibwerkstatt angeboten. In dieser konnten wir zusammen auch schon zwei gemeinsame Buchprojekte herausbringen.

hier geht es zur hördatei

http://geest-verlag.de/audio/emma-l%C3%BCers-einer-minute-der-zukunft-mi…

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2. Platz (Geldpreis 100 Euro)
Elisa Lehmann (Osnabrück) – Identitätsvariation vom reis(s) brett in 6 gängen

Elisa Lehmann, wurde 1998 in der schwäbischen Provinz geboren, die sie nach dem Abitur erfolgreich hinter sich lies. Nach einigen Umwegen ist sie gerade dabei ihr Psychologiestudium in Osnabrück abzuschließen, um im folgenden Jahr in Wien Sprachkunst zu studieren. Sie war Preisträgerin bei Treffen junger Autor*innen 2019 und ist es seither leid ihre Texte nur gegen die weiße Wand zu schreiben. Worte brauchen schließlich Ohren (Augen gehen auch)! Sie beschäftigt sich mit allem was den Menschen ausmacht: Körper.Identität.Wut.Trauer.Fragezeichen- sowohl in ihrem Studium als auch in ihrem Schreiben. Ihre Heimat ist die Lyrik, die sie gern mit anderen Formen wie Collagen oder Prosa mischt– ganz verlässt sie diesen Bereich aber selten. (Man munkelt es liege daran, dass sie Kommasetzung nie verstanden hat und die Lyrik das als Stilmittel durchgehen lässt.) Aber mal ehrlich: Was genau ist schon ein Gedicht

Hier geht es zur Videodatei

https://www.youtube.com/watch?v=fjp5tpXQYxY

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3. Platz – (Geldpreis 50 Euro)
Tabea Waldhecker (Halle) – Ich in meiner Welt von morgen
Tabea Waldecker, 20 Jahre alt und freut sich Teil, dieser Anthologie zu sein.
Nach ihrem Abitur 2019 hat sie sich ein Jahr Zeit für sich genommen – keine Schule, keine Uni, dank Corona auch keine Reisen.  Ihre größte Erkenntnis dabei war, dass selbst nichts tun anstrengend sein kann. Momentan macht sie eine Ausbildung zur Werbetexterin in der schönsten Stadt Deutschlands : Hamburg. Seitdem sie klein war, liebt sie das Lesen und seitdem sie etwas größer ist, ganz besonders das Schreiben.  Bislang ist dies ihr erster Literaturwettbewerb, aber ganz bestimmt noch nicht ihr Letzter.

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http://geest-verlag.de/audio/tabea-waldhecker-%E2%80%93-ich-meiner-welt-…

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3. Platz – 50 Euro
Miriam Bornewasser (Friesoythe) – Mein Ung 2.0
1999 in Friesoythe geboren, hat Miriam Bornewasser 2017 dort ihr Abitur gemacht. Nach einem halben Jahr in Nordirland studiert sie seit 2018 Kunst in Düsseldorf und legte vor Kurzem ihre erste eigenständige Buchproduktion im Geest-Verlag vor: ‚Wände ihne Welten‘

Hier geht es zur Videodatei des Beitrags
https://www.youtube.com/watch?v=HOoN7mGGtaQ

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4. Platz (Buchpaket)
Mathis Vogtmann (Hilchenbach)– Vision

Mathis Vogtmann, geboren 2003 in Südwestfalen. Aktuell Schüler im Abschlussjahrgang des Gymnasiums Stift Keppel. Schreibt Gedichte seit 2016 und nahm an mehreren Schreibwerkstätten teil. Stark beeinflusst vom Siegener Malerdichter Olaf Neopan Schwanke und der von ihm vertretenen Poetik legt er Wert auf formgebundene, metrisch ausgestaltete Lyrik, deren Radikalität in ihrer bloßen Existenz liegt.

Hier geht es zur Videodatei des Beitrags
https://www.youtube.com/watch?v=-tzSLA3_Jew

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4. Platz (Buchpaket)
Marvin Hucke (Fulda) – Wir Seefahrer

2001 in Fulda geboren, 2018 Auszeichnung mit dem Nordhessischen Literaturpreis, 2020 erfolgreiches Absolvieren der Allgemeinen Hochschulreife am Freiherr-vom-Stein-Gymnasium Fulda, seit Oktober 2020 im  Studium der Rhetorik und der Evangelischen Theologie an der Eberhard Karls Universität zu Tübingen.

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http://geest-verlag.de/audio/marvin-hucke-wir-seefahrer-4-platz-beim-3-v…

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4. Platz (Buchpaket)
Alexandra Schmitz (Wattenbeck)– Splitterhaft – ein Paradoxon

Alexandra Schmitz, unter anderen Schreibern als Alex Daran bekannt, begeisterte sich früh für das Spielen mit der Sprache. Ob Märchen, Gedichte, die sie auswendig lernte und vor dem ins Bett gehen aufsagte, oder Erwachsenenliteratur, die sie unbemerkt aus den Regalen der Eltern stahl – Alexandra konnte nicht anders, als in fremde Welten zu schlüpfen und sie zu erkunden. Mit sechs Jahren schrieb sie ihre ersten Geschichten, mit acht ihren ersten Song und mit zwölf begann sie ihr eigenes Romanprojekt, das trotz stolzer 600 Seiten vorerst aufgrund von Schulstress abgebrochen wurde und noch auf seine Überarbeitung wartet. In der Freizeit lernt Alexandra gerne etwas über fremde Kulturen, deren Elemente sie in zukünftige Geschichten einbinden kann. Seit neuestem überträgt sich ihre Sprachenliebe nicht nur auf Deutsch und Englisch, sondern auch auf Koreanisch und Japanisch. Nebenbei schreibt sie Songtexte, zeichnet und singt, um aktiv und kreativ zu bleiben. Ein Gegenstand, den sie nie aus der Hand legen würde, ist ihre englische Ausgabe von Stephen Kings „ES“.

Hier geht es zur Hördatei:

http://geest-verlag.de/audio/alexandra-schmitz-%E2%80%93-splitterhaft-%E…

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4. Platz (Buchpaket)
Thalia Hampf (Vechta) – Sammelspiel
Thalia-Anna Hampf, aus Vechta, ist 20 Jahre alt und studiert Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis (Literatur) in Hildesheim. 2018 legte sie ihre erste eigenständige Veröffentlichung mit dem Titel „Zehenspitzenleben“ vor. Neben mehreren Projekten, an denen sie mitwirkte, initiierte sie ein Schreibprojekt mit kenianischen Waisenkindern. Neben dem Schreiben macht sie gerne Musik, fotografiert oder geht anderen kreativen Tätigkeiten nach.

Hier geht es zur Videodatei
https://www.youtube.com/watch?v=9AS3sGEWutc

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5. Platz (Buchpaket)
Luisa Krieger (Visbek) – Alles mit Artikel

Sie ist 18 Jahre, kommt aus und lebt in Visbek. Schon seit ungefähr drei Jahren ist sie ein Mitglied der Schreibwerkstatt des Gymnasiums Antonia¬num Vechta und nimmt an zahlreichen Lesungen und Veröffentlichungen der Werkstatt teil. Gerade dabei, ihr Abitur zu absolvieren. Nebenbei liegen ihre Stärken im Zeichnen und im Fußballspielen.

http://geest-verlag.de/audio/luisa-krieger-alles-mit-artikel-5-platz-bei…

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5. Platz (Buchpaket)
Viola Tröster (Odenthal)– Kurzgeschichte

Viola Tröster, mittlerweile 22 Jahre alt und kommt aus Odenthal in der Nähe von Köln. Sie schreibt bereits seit der Grundschule. Sie hat damals viel gelesen – so viel, dass sie irgendwann das Gefühl hatte, schon alle guten Bücher zu kennen. Da hat sie pragmatisch gedacht, dass sie sich eben selbst neue Geschichten ausdenkt.
Das Schreiben hat ihr dann so gut gefallen, dass sie bis heute noch damit weitermacht.
Diese Kurzgeschichte ist die erste, mit der sie an einem Wettbewerb teilgenommen hat. Neben dem Schreiben studiert sie Informatik in Dortmund. Sie reist und lernt gerne Sprachen, weshalb sie auch zwei ihrer Semester im Ausland – eins in Frankreich und eins in Spanien – verbracht hat.
Außerdem macht sie gerne Musik, zeichnet oder näht oder verbringt ihre Zeit damit, sich Gedanken über philosophischen Fragen zu machen.

Hier geht es zur Hördatei

http://geest-verlag.de/audio/viola-tr%C3%B6ster-kurzgeschichte-5-platz-b…

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Das Buch zum Wettbewerb

Im Buch, ds es ab heute überall im Buchhandel zu bestellen gibt oder auch direkt im Geest-Verlag sind etwa 120 Autorinnen vertreten. Auch Schulklassen hatten sich am Wettbewerb beteiligt.

Mehr Infos gibt es auf den Seiten dess Geest-Verlags.

Hier die wichtigsten Datem zum Buch:

3. Vcoverechtaer Jugendliteraturpreis (2020)

Ich in meiner Welt von morgen
Preisträger*innen
und ausgewählte Teilnehmerinnen
des Wettbewerbs der Stadt Vechta und des Geest-Verlags

Herausgegeben von Louisa Bergmann, Olaf Bröcker, Alfred Büngen, Luisa Maureen Chilinski, Kim Karotki und Oliver Kausch

Coverbild von Miriam Bornewasser

Geest-Verlag 2020
ISBN 978-3-86685-784-1
400 S., 14,80 Euro

Erstmals wurde der Vechtaer Jugendliteraturpreis im Jahr 2020 als gemeinsamer Wettbewerb der Stadt Vechta und des Geest-Verlags für Autor*innen von 14 bis 21 Jahren nicht nur regional, sondern im gesamten deutschsprachigen Raum ausgetragen. Mit deutlich über 400 Einsendungen wurden die Erwartungen an den Wettbewerb mehr als übertroffen.
Autor*innen aus allen Teilen der Bundesrepublik, aus Österreich, der Schweiz und sogar Italien schickten Beiträge in verschiedensten litera­rischen Formen. Die Herausgeberjury hatte die Mög­lichkeit, jeden der Beiträge mit bis zu 10 Punkten zu bewerten. Aus der Summe der Bewertungen ergab sich dann das Gesamturteil und die Platzierung jedes Teilnehmers. Mehr als 100 Teilnehmer‘innen gelang der Sprung in die Anthologie.
Die jungen Autor*innen gehen die Thematik der Positio­nierung des Ichs in einer zukünftigen Gesellschaft inhaltlich sehr unterschiedlich an, individueller Aufbruch oder gesellschaftliche Wandlung, durchgehend gibt es eine kritisch-skeptische Haltung gegen-über der Zukunft, auch wenn das Selbstbewusstsein einiger Teilnehmer*innen den Willen zu einem Leben im kritischen Miteinander einer Gesellschaft unter Beweis stellt. Bemerkenswert ist neben der inhaltlichen auch die  literarische und sprachliche Gestaltungs­vielfältig­keit. Das hohe Niveau der Texte zeigt an, dass es unzäh-lige literarische Talente gibt, die erfreulicherweise individuelle Wege des Schreibens einschlagen.
Wir freuen uns sehr, eine Anzahl dieser Talente mit  dieser Textsammlung der Öffentlichkeit vorstellen zu dürfen, zumal die Corona-Krise viele geplante Veranstaltungen um dieses Buch leider verhindert hat.

Gerne stehen wir Ihnen zu Rückfragen zur Verfügung

Alfred Büngen, Leiter des Geest-Verlags

Dieser Beitrag wurde als PM vom Geest-Verlag mit einigen, wenigen Änderungen und Korrekturen übernommen. Gerade kleine engagierte Verlage brauchen unsere Unterstützung. Wir kommen diesem Auftrag gern nach.
Die Redaktion

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